Geschichte

Die Entwicklung des Donauschiffsverkehrs begann noch im 19. Jahrhundert. 1834 besaßen die Ismailer Kaufmänner 20 Schiffe, die Renier Kaufmänner hatten 5 Flotteneinheiten. Um die Waren auf kürzestem Weg ins Ausland hinauszuführen, wurde das Transport mit kleinerer Tragfähigkeit benutzt, da war es unmöglich für die Schiffe mit dem Tiefgang mehr als 6 Fuß (1 Fuß – 33 cm) durch Kilija Arm durchzugehen.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts war die Zunahme der Donauhäfen beobachtbar. Erst 1846 besuchten 138 Schiffe Ismail, darunter 50 russische Schiffe, 45 – türkische, 38 – griechische, 8 – österreichische, 2 – englische. Die Niederlage von Russland im Krim-Krieg (1853-1856) war das Haupthindernis in der Entwicklung des Donauhandels. Seit mehr als zwanzig Jahren wurde Russland von der Donau tatsächlich beseitigt. Nach dem Sieg im russisch-türkischen Krieg 1877-1878 wurde die russische Grenze entlang Kilija Arm und den Fluß Pruth gesetzt.

In den frühen 80-en Jahren des 19. Jahrhunderts stand die Regierung Russlands vor dem Problem der Herstellung von der Reederei auf der Donau. Am 3. Juli 1881 wurde „Verordnung über den dringenden Waren-Fahrgastschiffsverkehr zwischen die Städte Odessa und Ismail mit dem Anlaufen in Kilija und Reni“ verabschiedet. Das Dokument bestätigte das Folgende: ...“J. Gagarin macht sich anheischig, die korrekte Güter- und Passagierverkehrsverbindung mittels des ihn gehörenden Schiffes „Olga“ zu halten...“. Jede zwei Woche machte das Schiff des Unternehmers dringende Fahrten nach Ismail, dann nach Kilija, von Kilija nach Reni, von Reni nach Ismail und durch Sulina Arm nach Odessa. Die Geschwindigkeit des Schiffes war 7 Knoten. Das zweite Schiff von J. Gagarin „Fjodor“, 1883 als „Ismail“ umbenennt, machte 18 Fahrten nach Hafen Reni.

Jurij Gagarin war der Wegbereiter in der Aufnahme des regelmäßigen Handels auf der Donau. Sein Ziel war edel: der russischen Handelsflotte Raum auf der Donau zu geben. Für die neue, noch unbekannte Sache gab er sein ganzes Vermögen aus.

Schrittweise wurde der Küstenlinienverkehr zwischen russischen Donauhäfen eingegleist. Aber die Entwicklung der kapitalistischen Produktion und die Steigerung des Produktionsausstoßes forderten neue Absatzwege an. Enge Handelsverbindungen mit Donauländern mussten hergestellt werden. Allein konnte Gagarin diese Frage nicht lösen. Seine persönlichen Mittel waren nicht genügend.

1883 wuchs die von Gagarin gegründete Unternehmung zur Handelsgesellschaft aus. 125 Jahre vorher erschien die erste russische Schifffahrtsgesellschaft „Fürst Jurij Gagarin und Co“. Ab 8. (21.) November 1883 stellte Russland regelmäßige internationale Handelsverbindungen mit Donauländern erstmals in der Geschichte von nationaler Handelsschifffahrt auf der Donau her.

Um sich auf den Donauufern im Konkurrenzkampf mit Schifffahrtsgesellschaften von anderen Ländern zu halten, musste man eine strenge Handelsflotte haben. Deswegen einige Jahre später, 1886 wurde die Schifffahrtsgesellschaft von Fürst Gagarin in eine Aktiengesellschaft namens „Schwarzmeer-Donaureederei“ umstrukturiert. Diese Gesellschaft gab den russischen Waren Raum auf dem großen europäischen Fluß und bewies die Einträglichkeit vom Schiffsverkehr auf der Donau.

Am 14. Oktober 1944 wurde die Sowjetische Staatliche Donau-Reederei für Sicherung der Beförderung von sowjetischen Truppen und Technik, sowie volkswirtschaftlichen Gütern auf Beschluß des Staatlichen Verteidigungskomitees der UdSSR in Ismail gegründet.

Die Reederei, die ihre Tätigkeit in schwierigen Verhältnissen der Kriegszeit begann, lag eine Reihe von Etappen in ihrer Entwicklung zurück:

- Erneuerung der verletzten und vom Flussgrund geborgenen Prisenschiffe;

- Modernisierung der Flotte;

- fast komplette Erneuerung der Flusstransportschiffe;

- Aufbau ihrer eigenen Seeflotte.

Umsatzsteigerung und Entwicklung des Schiffsverkehrs auf der Donau forderten die Ausrüstung der Reederei mit wegweisenden Schiffen an. In den 50er60er Jahren wurden 75 neue Schlepp- und Schubschiffe von „Vladivostok“, „Kiev“, „Moskva“, „Riga“, „Ivanovo“, „Korneuburg“ Typen gebaut; in den 70er – 80er Jahren vervollständigte sich die Flussflotte der Reederei mit leistungsstarken Schubschiffen von „Sergey Avdeenkov”, „Zaporozhye”, „Leningrad” Typen und 19 Trockenladungsschiffen mit Eigenantrieb von „Kapitan Antipov“ Baureihe. Daneben wurde die überaltete Flotte ausgedient. Jene Jahre lief schnelle Vervollständigung der Flotte ohne Eigenantrieb aufgrund des Baus von Tank- und Trockenlastkähnen im Kilija Schiffsreparaturwerk, auch in den österreichischen, rumänischen und bulgarischen Werften – insgesamt mehr als 1300 Einheiten.

Die Schiffe der Reederei verfrachteten jährlich 70% aller Güter auf der Donau, grundsätzlich Metall, Getreide, Erz, Armatur; das alles machte die Sowjetische Donau-Reederei zum Monopolisten auf dem Fluss.

1957 wurde ein tiefer Kanal namens „Prorwa“ im Kilija Bereich des Donaudeltas eröffnet; das brachte die Entwicklung des Seeverkehrs und der PAG UDP Flotte vorwärts.

Die Reederei kam auf die ausländischen Seelinien am Ende der 50er Jahre, als die Seeschiffe vonTisa“ Typ in Betrieb genommen wurden. In den 60er Jahren wurden Seetrockenfrachter vonTartu“, „Elva“, “Fryazino”, “Shenkursk”, “Novyy Donbass”, “Inzhener Belov”, “Baltiyskiy”, “Aleksandr Dovzhenko” Typen, und in den 70er Jahren — 35 Tank- und Trockenladungsschiffe von “Kishinev”, “Baltika”, “Altay”, “Sosnovets”, “Rostok”, “Yunyy partizan”, “Vasiliy Shukshin” Typen gebaut. Die Tragfähigkeit der Seeflotte mit Eigenantrieb betrug 300 Tausend Tonnen.

Am 19. Mai 1978 wurde das internationale wirtschaftliche Schifffahrtsunternehmen „Interlighter“ aufgrund der Regierungsvereinbarung zwischen vier Ländern — Bulgarien, Ungarn, Sowjetunion und Tschechoslowakei – gegründet; seine Gesellschafter wurden die Reedereien BRP, MAHART, SDP und ČSPD. Im Rahmen seiner Aktivitäten fiel die umschlagfreie Beförderung der Güter in den Leichtern zwischen Donauländern und Staaten des Süd- und Südostasiens.

Ab 1984 galt das technologische Verkehrssystem von Leichterschiffen, das von den Leichterschiffen “Boris Polevoy”, “Pavel Antokolskiy”, “Anatoliy Zheleznyakov” und “Nikolay Markin” bedient wurde. Das System war in der folgenden Richtungen im Betrieb: Häfen vom Schwarz- und Mittelmeer, Nahen Osten, Nord- und Ostafrika.

Im Zeitraum ihres Bestehens – ab Dezember 1978 bis September 1995 — machten die Seeschiffe von IWSU „Interlighter“, namens “Yulius Fuchik” und “Tibor Samueli” 252 Fahrte auf der Linie DonauIndien — Pakistan und Donau — Mekong. Für diesen Zeitraum betrug die Verkehrsleistung 6,4 Mio. Tonnen, inkl. 4,3 Mio. Tonnen im Export der Donauländer.

Die Sowjetische Donau-Reederei stellte ein großes integriertes Unternehmen in den 80er Jahren dar; nur die Transportflotte zählte nach mehr als 1000 Einheiten mit Tragfähigkeit ca. 1 Mio. Tonnen. Die SDP sicherte die Beförderung von Außenhandelsgütern des Landes, Gütern der ausländischen Besitzer aus dem Donaubereich, auch nach Häfen von den Schwarzen, Mittel- und Roten Meeren, Südostasien, West- und Nordeuropa.

Jährliche Verkehrsleistung betrug 11,5 – 12 Mio. Tonnen. Die Schiffe der Reederei besuchten mehr als 150 Häfen von verschiedenen Ländern der Welt jedes Jahr. Die See- und Flusskreuzfahrtschiffe sicherten Beförderung der sowjetischen und ausländischen Gästen. Die Kreuzfahrtlinie „Von den Alpen bis zum Schwarzen Meer fand großen Zuspruch; sie bewies die Rentabilität der Fahrgastbeförderung erstmals im System der Seeflotte von der UdSSR. Diese Linie wurde von Flussschiffen „Amur“, „Dunay“ und Seeschiffen Belinskiy“ und „Osetiabedient. Mit Ausdehnung der Linie nach Istanbul (Türkei) kamen moderne komfortable Schiffe auf die Linie: MS „Volga“, MS „Dnepr“, MS „Ukraina“, MS „Moldavia“ und ein Hochseeschiff MS „Ayvazovskiy“.

Der lokale Linienverkehr wurde von den Schiffen mit Wassertragflügelbooten „Raketa“, „Voshod“, „Meteor“ (Hochseelinien — von „Kometa“), Exkursionsschiffen und Seewasserbussen, ab den 80er Jahren vonIzmailund „Izmail 2“ bedient.

1983 wurde Sowjetische Donau-Reederei den Orden der Völkerfreundschaft verliehen.

In den 90er Jahren vervollständigte sich die Flotte von der Ukrainische Donau-Reederei mit der Baureihe aus sechs in Portugal gebauten Hochseeschiffen. Das Nullschiff MS „Izmail“ war das erste Schiff, das in Betrieb unter der Flagge von der souveränen Ukraine ging, und wurde 1990 als das beste in seiner Schiffsklasse von den maßgeblichen Publikation der maritimen Presse, nämlich „Lloyd List“ anerkennt. Die Basisladungen vom Seeverkehr waren Metall, Getreide, zersägtes Bauholz, Dünger, Zitrusfrüchte.

Im Verlauf der Folgejahre vervollständigte sich die Flussflotte von der PAG UDP mit 25 modernen Schiffen ohne Eigenantrieb – Schubleichtern SL, SLG, Tankmotorschiffen SLT, die im Kilija Schiffsreparaturwerk gebaut wurden. Das Projekt wurde aufgrund der Retro-Rekonstruktion vom nicht in Empfang genommenen Park der DM-Leichter verwirklicht.

Die Basisdokumente, die von höher Arbeitsqualität der Reederei zeugen, sind die folgenden: das Zeugnis von ISM-Code — Sicherheitszeugnis und ISO-9002 Konformitätsbescheinigung; die wurden als erste in der Ukraine erhalten.

2001 erhielt die OAG „Ukrainische Donau-Reederei“ den Status vom nationalen Transportunternehmen als erste im Land.

Die Hauptstoßrichtung der Tätigkeit der Donau-Reederei ist die Erbringung der Transportdienstleistungen für natürliche und juristische Personen mit gesicherter Beförderungsqualität, günstiger und sicherer Ladungs- und Fahrgastbeförderung. Die Hauptaktivität der Gesellschaft liegt in Befriedigung der Bedürfnisse und Interesse der Kunden, sowie auch in Entwicklung der langfristigen Zusammenarbeit.

Die PAG UDP ist eine von den größten Reedereien sowohl in der Ukraine als auch in Western Europa, die während ihres Bestehens ihre Kompetenz als ein zuverlässiger Partner und der unbestrittene Führer im Bereich der Transportdienstleistungen und Erhaltung des entsprechenden Sicherheitsstandards der Beförderungen bewiesen hat. Davon zeugen mehrere nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. „Solota Fortuna“, die Bescheinigung über die Setzung der OAG UDP auf die Topliste der ukrainischen Unternehmen, die Kategorie imGoldenen Buch der ukrainische Elite“.